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Die Computerwissen Highlights KW 37

In dieser Woche wurde es wieder ganz deutlich: Post, auch elektronische, ist etwas, das sehr angenehm ist – dies vor allem, wenn man so nette Leser hat wie Sie es sind. Noch schöner ist Post im allgemeinen, wenn man sie auch lesen kann und sich die Schreiber zu diesem Zweck an einige gängige Konventionen halten.

Weniger nett ist es, wenn einem der Schreiber das Gefühl gibt, er halte einen entweder für völlig blöde oder er erachte es einfach nicht für wichtig, dem Empfänger seiner kargen Worte auch nur die minimale Wertschätzung von Anrede und satzbauähnlichen Fragmenten zukommen zu lassen.

Nach meinem Editorial zu diesem Thema in dieser Woche durfte ich glĂĽcklicherweise feststellen, dass ich mich nicht allein mit dem Problem der elektronischen Stammler herumschlage und auch Sie, liebe Leser, bisweilen die Stirn ob des so leicht per E-Mail versendeten Sprachgestolpers in Sorgenfalten legen.

Nicht nur die bisweilen arg angeschlagene Verständlichkeit von E-Mails kann Sorgen verbreiten, auch die Stromkosten lassen in der letzten Zeit so manches Lächeln ersterben. Kein Wunder also, wenn alle Tricks und Kniffe zum Stromsparen ausgelotet werden.

So berechnet die Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena), dass Modem oder Router im Dauerbetrieb für gut 20 Euro zusätzliche Stromkosten im Jahr sorgen können (Bei einem angenommenen Strompreis von 20 Cent / kWh und 12 Watt Stromverbrauch des Modems bzw. Routers.).

Eine Möglichkeit, diese Kosten einzusparen, ist eine schaltbare Steckdosenleiste, die Modem oder W-Lan-Router vom Stromnetz trennt.

Sicherlich nicht in Sorge um den Stromverbrauch war Apple bei seiner Veranstaltung „Let’s Rock“, auf der Apple-Chef Steve Jobs neue Modelle der iPods Nano und Touch zeigte und eine überarbeitete Fassung des iPod Classicsowie einige Neuerungen rund um den dazugehörigen iTunes-Store präsentierte.

Der iTunes-Store enthält mittlerweile rund 8,5 Millionen Lieder,125.000 Podcasts, 30.000 Fernsehsendungen, 2.600 Hollywood-Filme. Die iTunes-Software selbst erscheint in der neuen Version 8 und kann wie gewohnt kostenlos im Internet bezogen werden.

Fest steht, das der iPod nach wie vor in den USA mit einen Marktanteil von 73,4 Prozent der beliebteste MP3-Player ist, so die Marktbeobachter der NPD-Group. Microsoft erreicht mit dem Zune nur etwa 2,6 Prozent.

Wohin die Speichermöglichkeiten mobiler Geräte noch gehen können, bewies andernorts Toshiba, das gleich drei neue 1,8-Zoll-Festplatten vorgestellt hat. Die riesigen Speicherkapazitäten der neuen Festplatten sollen, so Toshiba, hervorragend die hohen Anforderungen von tragbaren Multimedia-Playern erfüllen.

Das Spitzenmodell der neuen Festplatten speichert dabei immense 240 GB. Der Speicherplatz reicht aus, um 60.000 Musiktitel oder 106 Stunden Videomaterial in DVD-Qualität zu speichern.

Der Bedarf an hohen Speicherkapazitäten auf kleinstem Raum wächst rasant an. So besitzen, einer Marktanalyse der Allensbacher Computer- und Technikanalyse (ACTA) zufolge, bereits 37 Prozent aller deutschen Haushalte einen mobilen MP3-Player. 41 Prozent verfügen bereits über eine Digital-Kamera. Tendenz in beiden Bereichen: stark ansteigend.

Spannen in ganz anderer Hinsicht war da die Ankündigung des Unternehmen Dreamcom, das einen Laptop mit einem 15,4-Zoll-Display entwickelt hat, das sich mit Teleskopschienen nach oben herausziehen lässt und damit eine ergonomische Arbeitshaltung ohne Kopf- und Nackenschmerzen erlaubt und zudem in einer optionalen Docking-Station noch Raum für zwei optionale Festplatten, einen Reserveakku und diverse Schnittstellen bietet. Durch einen Klappmechanismus lässt sich das angedockte Notebook auch noch hinten anheben, so dass in Verbindung mit einer externen Tastatur ein funktionaler Arbeitsplatz entsteht.

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2 Kommentare zu “Die Computerwissen Highlights KW 37”

  1. Jan OTTO

    Sehr geehrter Herr Kieslich,

    bezüglich Ihres ersten Beitrag Ihrer heutigen Wochenzusammenfassung, möchte ich Ihnen voll und ganz zustimmen.

    Bereits vor längerer Zeit hatte ich dieses Thema mit einigen eMail-Schreibern diskutiert. Einer von Ihnen regte sich da eher über mich auf, weil ich Anrede und Gruß verwendete. »Gott sei Dank gibt es heute die eMails,« meinte er, »da kann man sich kurz fassen, da kann man auf all den Schnickschnack verzichten, den man beim Briefeschreiben anwendet. eMails sind dazu da, alles zu vereinfachen.«

    Nun, dieser Ansicht konnte ich mich nicht anschließen; ich sehe es denn auch so wie Sie. Für mich ist das eine gewisse Art von Respekt oder Hochachtung dem Anderen gegenüber, ihn höflich anzusprechen. Ich finde es schlicht auch lächerlich, die Grußformel derart abzukürzen: LG, FG, HG, MfG, HA. So viel Zeit sollte man doch aufbringen, zu schreiben:

    Mit herzlichen GrĂĽĂźen aus Portugal
    Jan OTTO

  2. Klaus Sander

    Sehr geehrter Herr Kieslich,
    ich kann Ihren AusfĂĽhrungen nur zustimmen: was ich als Brief nicht wegschicken wĂĽrde, sollte ich als Email auch nicht versenden.
    Ich bin von Haus aus Informatiker, habe mich aber mit Mitte 50 nochmal neu orientiert, und zwar in Sachen erneuerbare Energien. Ich versuche, den Leuten klarzumachen, dass mit Einbau eines Blockheizkraftwerkes die Energie doppelt genutzt wird. Viele wissen noch gar nicht, dass es inzwischen auch kleine Anlagen für Ein-/Zweifamilienhäuser gibt. Fast jeder kann damit eine Menge Geld sparen. Nur soviel, weil auch Sie das Thema Energie angesprochen haben. Mit Ihrem Newsletter will ich auch computertechnisch etwas am Ball bleiben. Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und viele interessierte Leser!
    Mit lieben GrĂĽĂźen aus dem bayrischen Aichach
    Klaus Sander

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