Täglich die Top News, Tipps und Tricks aus der weltweiten Computerszene







Täglich & informativ - Melden Sie sich jetzt zu unseren kostenlosen ComputerwissenDaily E-Mail-Newsletter an.

Der Computerwissen Wochenrückblick KW 7

Diese Woche ist es wieder richtig kalt geworden – vielleicht mit Ausnahme von Herrn Zumwinkel, dem es wohl eher richtig heiß geworden ist. Zum Glück interessieren uns die Machenschaften dieses Herrn hier nicht, wenn auch das von ihm repräsentierte Unternehmen die Ergebnisse der ersten „Textverarbeitungsmaschinen“ transportieren durfte. 1898 produzierten die Adlerwerke als Erste in Deutschland Schreibmaschinen – Produkte, die in ihrer Zeit mindestens ebenso sensationell waren wie die ersten Textverarbeitungsprogramme auf PCs – und Heinrich Kleyer war mit seinen Adlerwerken in Frankfurt fast so etwas wie Apple oder Microsoft einige Jahre später. Er verbessert dabei amerikanische Patente so erfolgreich, dass seine “Adler” schnell die Büros erobern.

1909 verlässt die fünfzigtausendste Adler-Schreibmaschine das Werk. 1910 startet die Produktion von Buchungsmaschinen. 1913 kommt die erste Klein-Adler-Schreibmaschine auf den Markt. Gemeinsam entwickeln 1930 die “Adlerwerke” und die Nürnberger “Triumph Werke” für “Adler” die erste Schwinghebel-Schreibmaschine. 1956 erwirbt Max Grundig die Unternehmen, fusioniert sie zu Triumph-Adler, formt sie zur führenden Marke in der Bürokommunikation. Mit der Schreibmaschine “Gabriele”, so genannt nach Grundigs kleiner Enkelin, entsteht ein Mythos. 1971 wurden schließlich Bürocomputer wie der “TA 10″ gebaut.

Heute ist es weniger die Briefzustellung als die DSL-Leitung, die für die Kommunikationsgrundlage in Büros und Haushalten sorgt. Unangenehm ist es nur, wenn der Anbieter gewechselt werden soll. Hier rät das Magazin iX zur Minimierung von Pannen und Fehlern zur Beantragung eines kompletten Neuanschlusses mit nachträglicher Rufnummernportierung.

Wer sichergehen möchte, dass er nicht eines Tages für längere Zeit ohne Telekommunikation dasteht - insbesondere für Firmen ein Ding der Unmöglichkeit - sollte ein paar Euro mehr investieren und parallel zum bestehenden einen neuen Anschluss beantragen. Die geringsten Komplikationen, so iX,  birgt ein Wechsel von einem T-DSL-basierten reinen Onlineanbieter zu einem anderen - wenn dabei der DSL-Anschluss weiterhin direkt von der Telekom kommt.

Wie die Schreibmaschine so ist die gedruckte Wohnzimmerzierde, das mehrbändige Lexikon, ganz langsam aus unserem Blickfeld verschwunden. Der Brockhaus-Verlag will seine gedruckte, inzwischen auf 30 Bände angewachsene Enzyklopädie nach der 21. Auflage nicht mehr fortsetzen. Es fehlt schlichtweg an Umsatz, der moderne Leser bevorzugt das Internet. Entsprechend will man bei Brockhaus nun ab dem 15. April ein kostenloses Online-Lexikonportal starten.

Es ist also auch beim Nachschlagen künftig browsen und surfen angesagt – dies allerdings mit der gebotenen Vorsicht. Kriminelle Angriffe im Zusammenhang mit der Webbrowser-Nutzung werden, so der Sicherheitsreport von IBM, immer raffinierter. Besonders der Diebstahl von Identitätsdaten von Nutzern soll auf ein so hohes Niveau wie nie zuvor gestiegen sein.

Wie der Report mitteilt, hat sich eine weitverzweigte, ausgefeilte kriminelle Schattenwirtschaft entwickelt, die Schwachstellen des Webs gezielt ausnützen will. Untergrunddealer liefern Werkzeuge, die die Vertuschung von Angriffen ermöglichen und somit ein Entdecken durch Sicherheitssoftware verhindern sollen. Die Zahl der im Web aktiven Kriminellen, die sich solcher Tarntechniken bedienen, sei seit 2006 von einer kleinen Basis bis Ende letzten Jahres auf annähernd 100 Prozent gestiegen.

Doch nicht nur ausgefeilte technische Tricks werden zu betrügerischen Zwecken herangezogen – auch der gute, alte „Beschiss“ findet im Internet statt. Gegen die bösartigen Abzocker, die Ihnen mit Betrug und Fälschung das Geld aus der Tasche ziehen wollen, geht die Aktion “das Schwarze Schaf” des Unternehmens PM4 vor.

Das Internet-Unternehmen wählt aus den von Verbrauchern und Unternehmen gemeldeten Fällen die dreisteste Rechtsverletzung aus und stellt das schwarze Schaf des Monats vor. Aus diesen Monatsschafen wird alljährlich ein Jahresschaf gewählt. Das Jahresschaf wird von einer Jury, die aus namhaften Vertretern der Politik und Wirtschaft zusammengesetzt ist, bestimmt.

Diesen Beitrag weiterleitenDiesen Beitrag weiterleiten

Diesen Beitrag zu Mister Wong hinzufügen | Diesen Beitrag zu digg.com hinzufügen | Diesen Beitrag zu digg.com hinzufügen digg it | Diesen Beitrag zu yigg.de hinzufügen yigg it



Ein Kommentar zu “Der Computerwissen Wochenrückblick KW 7”

  1. Re: Kein Geld fuer die Kommunen, aber GEld um es MS in den Arsch zu schieben … - NRW-Landesverwaltung stellt auf Microsof… : Wunsch Geld

    […] zu sehen (und einzusetzen) ist nicht zeitgemäs und eigentlich “grob fahrlässig” was optimaler Einsatz von IT-Mitteln angeht. IT ist nicht um seiner Selbstwillen da, sondern dem […]

Einen Kommentar schreiben: