Der Computerwissen Wochenrückblick KW 26
Was war das für eine Woche – Weltuntergangswetter und Sonnenschein, Fußballkrimi ohne Ende und dazu noch eine bunte Mischung an spannenden IT-Meldungen.
Wieder einmal versucht ein Unternehmen, auf den Erfolgszug Apple aufzuspringen, indem eine Lösung angeboten wird, mit der sich OS X auf einem beliebigen PC installieren lassen soll. Diesmal heißt das angebliche Wunderding “EFiX” und soll als interne USB-Hardware dem PC-Nutzer das Apple-Betriebssystem nahebringen.
Unklar ist, neben der rechtlichen Lage, da Apples Lizenzbedingungen einen Einsatz von OS X auf fremder Hardware untersagen, warum ein Anwender überhaupt versuchen sollte, statt eines Apple-Rechners einen solchen „Selbstbau-Mac“ zu nutzen – die Kosten für ein solches Gerät liegen nämlich nicht wirklich unter denen für einen „offiziellen“ Apple.
Inzwischen wissen wir, dank der sorgfältigen excel-Analyse zweier Soziologen der Universität Leipzig, nun auch offiziell, was wir vorher schon wussten: ein professioneller Schütze ist nicht berechenbar, er verfolgt kein Muster beim Verwandeln des Elfers. Sie untermauern ihre - nicht wirklich überraschende - These mit dem Untersuchungsergebnis von 1000 Elfmetern der Bundesligasaison 1993/94 bis 2003/04.
Wenn Sie beim begeisterten Diskutieren über die EM Gefahr laufen, vor lauter Euphorie Ihren Kaffee in die Tastatur zu kippen, hilft Ihnen eine spezielle Tastatur von Genius. Deren neue wasserfeste Büro- und Multimedia-Tastaturen lassen eindringende Flüssigkeiten einfach durch Öffnungen an der Unterseite ablaufen. So soll selbst das Spülen der Tastatur unter dem Wasserhahn möglich sein.
Durch eine Studie der Landesanstalt für Medien NRW (LfM) wurde klar, dass auch Journalisten nur mit Wasser kochen und der Verlockung Google unterliegen. So findet eine Überprüfung von Online-Quellen, so die Untersuchung, nur selten statt. Die Journalisten greifen bei ihrer Recherche im Netz vornehmlich auf andere journalistische Erzeugnisse zurück, anstatt auf Primärquellen wie etwa Websites von politischen, wissenschaftlichen oder kulturellen Einrichtungen.
Auch in Sachen Kundendienst gab es wieder etwas zu lernen: wer glaubt, dass Web-Formulare und E-Mail die Kommunikation beschleunigen, mag sich getrost eines besseren belehren lassen. Eine schlichte Anfrage an meinen Mobilfunkanbieter brauchte satte 118 Stunden bis zur Beantwortung – das sind fas volle 5 Tage. Schneller als ein Brief ist das auch nicht.




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