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PC-Nutzer laufen Gefahr, digitale Dateien auf ihren Computern zu verlieren

Webroot, Anbieter von Sicherheitslösungen, hat seine Studie “State of Internet Security: Protecting Your Digital Life” veröffentlicht. Die Studie zeigt, dass PC-Benutzer große Mengen persönlicher, beruflicher und finanzbezogener Daten auf ihren PCs speichern und dass im letzten Jahr 46 Mio. Anwender ihre wertvollen Daten teilweise oder sogar ganz verloren haben, weil sie ihren Computer nicht vor den Folgen von Hardwarefehlern, korrupter Software und menschlichem Versagen geschützt hatten.

“Unseren Untersuchungen zufolge haben letztes Jahr in jeder Minute fast 90 Menschen persönliche Daten verloren”, sagte Paul Lipman, Senior Vice President and General Manager des Desktop-Geschäftsbereichs bei Webroot. “PC-Sicherheit konzentriert sich traditionellerweise auf den Schutz des Computers und nicht auf den Schutz der darauf gespeicherten Daten. Doch genau diese wertvollen privaten Dateien lassen sich bei Verlust nicht ersetzen.”

“Die Durchschnittszahl der gespeicherten Digitalfotos entspricht ungefähr einem aufgenommenen Bild pro Tag über einen Zeitraum von fünf Jahren. Das sind viele persönliche Erinnerungen, die unwiederbringlich verloren sein können, falls diese Dateien plötzlich vernichtet werden”, so Lipman weiter. “Gleichermaßen besorgniserregend war allerdings die Feststellung, dass mehr als die Hälfte der von uns befragten Benutzer Finanzinformationen auf ihren PCs speichern und viele davon keinerlei Vorkehrungen zur Datenwiedergewinnung getroffen haben.”

Zwar schützen 98 Prozent der befragten PC-Benutzer ihren Computer mit einer Antiviren-Lösung, und 95 Prozent verwenden eine Firewall, doch nur wenige haben Sicherheitsmaßnahmen für ihre Daten getroffen. Nur 18 Prozent führen derzeit regelmäßig Daten-Backups durch, und fast ein Fünftel der Befragten haben überhaupt noch nie Backups für ihre persönlichen Dateien erstellt.

Tipps zum Schutz wertvoller Dateien

Um die Sicherheit Ihrer wertvoller Daten zu gewährleisten, empfiehlt Webroot folgende Maßnahmen:

  1. Installieren Sie Sicherheitssoftware. Viren und andere Online-Bedrohungen können ihre Dateien korrumpieren und Systemschäden oder -versagen verursachen. Sorgen Sie dafür, dass Sie über aktuellen Spyware-, Viren- und Firewallschutz verfügen.
  2. Führen Sie automatische Online-Backups durch. Untersuchungen zeigen, dass die meisten Benutzer trotz bester Absichten vergessen, ihre Daten regelmäßig zu sichern. Verwenden Sie ein Online-Backup-Programm, das eine “Set it and forget it”-Lösung bietet und ihre Dateien täglich automatisch sichert.
  3. Gratis ist nicht besser. Verlassen Sie sich nicht auf Websites, die ihre digitalen Fotos kostenlos archivieren. Einige davon löschen die Bilder, wenn Sie nicht innerhalb eines festgelegten Zeitraums auf Ihr Konto zugreifen.
  4. Führen Sie Backups für Ihre Laptops und sonstigen Mobilgeräte durch. Viele Benutzer sichern zwar die Daten auf ihrem meistgenutzten Computer, vergessen aber ihre Laptops und sonstigen mobilen Geräte. Dabei ist das Risiko von Verlust und Diebstahl bei solchen Geräten höher - denken Sie also speziell an deren Sicherung.
  5. Vermeiden Sie Verhaltensweisen, die Daten gefährden. Öffnen Sie keine Mail-Anhänge von unbekannten Absendern, besuchen Sie keine fragwürdigen Websites und laden Sie Software nur von Websites herunter, denen Sie vertrauen.

Die vollständige Studie “State of Internet Security: Protecting Your Digital Life” gibt es hier. (tok)

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