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Deutsche haben Angst vor Spyware und Virenbefall

Webroot, ein Sicherheitssoftwarehersteller für Verbraucher und Unternehmen, gibt erste Ergebnisse seiner kürzlich durchgeführten Umfrage zum Thema “Sicherheitssoftware” bekannt. Innerhalb der Studie wurden 565 Bundesbürger zwischen 18 und 70 Jahren befragt.

Die drei wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick:

  • Ein Großteil der Befragten macht sich Gedanken um Online-Risiken. So sehen 96,5 Prozent ein erhöhtes Risiko im Spyware- oder Virenbefall. 94,8 Prozent schließen den Diebstahl von Kreditkarten- und Kontonummern nicht aus und 86,7 Prozent machen sich Sorgen um Identitätsdiebstahl.
  • Zugleich besitzen 98,4 Prozent eine Sicherheitssoftware für ihren Computer und 86,1 Prozent haben auf ihrem Rechner ein Antivirus-Programm installiert. Weniger als die Hälfte besitzt jedoch eine Antispyware (44,8 Prozent) oder eine Wireless-Verschlüsselung (44,7 Prozent) und nur 5,9 Prozent haben ein Kindersicherungs-Programm installiert.
  • Auch bei der Aktualisierung sind die Deutschen schnell. 83,9 Prozent haben ihre Programme innerhalb der letzten sechs Wochen aktualisiert. Bei lediglich 2,4 Prozent ist es länger als sechs Monate her.

“Wir freuen uns, dass Online-Risiken innerhalb der Bevölkerung so ernst genommen werden”, sagt Reiner Völkel, Sales Director für D/A/CH & EE bei Webroot Software Inc. Denn wenn Passwörter oder TAN-Nummern ausspioniert werden, kann dies schwerwiegende Folgen für den Nutzer haben. “Wie erst kürzlich der Report München berichtet, können ahnungslose Bankkunden so zum Beispiel ihr gesamtes Vermögen verlieren”, erklärt Völkel.

So rät Webroot, einen mehrschichtigen Sicherheitsansatz zu installieren. Drei Arten von Sicherheitssoftware sollte jeder PC aufweisen und stets auf dem neuesten Stand sein: Spyware-Schutz, Virenschutz und eine Firewall. “Wichtig ist nur, dass der Schutz kontinuierlich auf dem aktuellsten Stand gehalten wird. Im Jahr 2004 waren beispielsweise lediglich 50.000 Malware Bedrohungen angemeldet, 2007 waren es bereits 5,5 Millionen”, fügt Völkel abschließend hinzu.

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