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PC-Kinderschutz mit Tauschbörsen-Sperre

Kinder mit einem eigenen Computer oder der Möglichkeit, den PC der Eltern unbeaufsichtigt zu verwenden: Da bekommen besorgte Eltern leicht Bauchschmerzen. Die Kinder vergessen beim Spielen am PC viel zu oft die Zeit und vernachlässigen darüber ihre Freunde oder die Hausaufgaben. Hinzu kommt, dass sie beim Recherchieren im Internet für die Schule leicht auf Seiten stoßen, die für ihre Augen noch nicht geeignet sind.

Die Kindersicherung 2008 soll Eltern dabei helfen, ihre Kinder bei der PC-Nutzung zu schützen. Die Software soll sich so auf einem Rechner installieren lassen, dass auch technisch sehr begabte Kinder keine Chance haben, den einmal eingerichteten Schutz zu umgehen oder auszuschalten. In einer einfach zu handhabenden Oberfläche können die Eltern die Sicherung an ihren Bedarf anpassen. Passend zu jedem Wochentag bestimmen sie so etwa, wie viele Stunden die Kinder insgesamt am PC arbeiten dürfen - und zu welchen Uhrzeiten. Möglich ist es auch, den Systembereich des Rechners vor dem Kinderzugriff zu schützen, bestimmte Programme ganz zu sperren oder Lernprogramme generell freizugeben.

Viele Eltern freuen sich auch über den Internetschutz. Hier lässt sich separat eingeben, wie viele Stunden am Tag die Kinder ins Internet durchstarten dürfen - und zu welchen Uhrzeiten. Hinzu kommt ein Internetschutz, der für Kinder bedenkliche Seiten blockiert.

Die Kindersicherung 2008 sorgt dafür, dass die Kinder bzw. ihre Eltern keine juristischen Probleme bekommen. So kann das Programm alle bekannten Tauschbörsen-Programme leicht blockieren. Anschließend ist es den Kindern nicht mehr möglich, illegale Raubkopien aus einer einschlägigen Tauschbörse herunterzuladen bzw. hochzuladen. Das ist wichtig, da die Tauschbörsen inzwischen sehr gut überwacht werden und hohe Strafen drohen.

Um das Programm abzusichern, haben die Entwickler die Manipulationsversuche der minderjährigen Anwender ausgewertet und den Sicherheitsstandard entsprechend angepaßt. Die einmal gesetzten Sperrzeiten lassen sich ab sofort auch leicht verschieben - und das nicht nur zu jeder vollen Stunde, sondern minutengenau ganz nach Bedarf. Die Eltern können in den Protokollen auch die Laufzeiten der aufgerufenen Internet-Seiten ablesen, die Top 10 Programme und Internet-Seiten einsehen und selbst ganz schnell unerwünschte Anwendungen und Internet-Seiten auf den Index setzen. Im Netzwerk ist es ab sofort ganz besonders leicht, auf andere Rechner zuzugreifen, um hier die Zeitlimits einzusehen oder zu ändern.

Der TÜV Saarland hat die Software ausführlich untersucht, getestet und bewertet. Er ist zu diesem Urteil gekommen: “Die Software bietet zuverlässige und wirksame Schutzmechanismen vor ungewollten Internet-Inhalten und kann die Rechnernutzung wirksam limitieren.” Die Computerbild 8/08 testete das Programm mit einem glatten GUT und schrieb: “Von Kindern ist der PC- und Internetschutz nicht zu knacken.”  Die PC Praxis testete in Ausgabe 5/08 sechs Kinderschutzprogramme und kürte die Kindersicherung 2008 zum Testsieger - mit der Note 1,5.

Die Kindersicherung 2008 V9.940 liegt im Internet zum Kauf bereit. Die Vollversion kostet in der Einzelplatzversion 29,90 Euro (auf CD 37,90 Euro). Auf der Homepage steht eine kostenlose Testversion (10,7 MB) zum Download bereit. Sie darf nach der Installation 30 Tage lang verwendet werden. Alle Anwender, die die Version 2007 erworben haben, können ein kostenloses Update auf die Version 2008 in Anspruch nehmen. Das Programm läuft auf allen Windows-Systemen von 9.x bis Vista.

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Ein Kommentar zu “PC-Kinderschutz mit Tauschbörsen-Sperre”

  1. Reimund Schäfer

    Es ist bedenklich, wenn Eltern ihre Kinder durch Software in die Schranken weisen müssen.

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