Neues von der Touchscreen-Front
Längere Zeit hat sich bei hochwertigen Grafiktabletts und berührungsempfindlichen Bildschirmen nicht viel getan. Das Unternehmen Wacom hat bei stiftbasierten Lösungen sowohl für die kleinen Tabletts für den Hobby-Anwender als auch für professionelle Arbeitsgeräte wie das Intuous oder das Cintiq Maßstäbe gesetzt, Touchscreens schienen eher für Info-Terminals geeignet (sieht man einmal von der neuen Generation von MP3-Playern und Telefonen ab), die eher schlichte Auswahlen ermöglichen.
Doch nun hat Wacom eine neue Technologie namens „Reversing Ramped Field Capacitive touch“ (RRFC) angekündigt, die im Mai auf einer Fachmesse für Informationsdiplays in Los Angeles vorgestellt werden soll.
Was hat es damit auf sich? Diese neue Technologie, die spezielle elektrostatische Felder nutzt, um die Eingaben über Ladungsunterschiede zwischen Oberfläche und Finger zu ermitteln, soll einerseits eine noch präzisere Stiftführung erlauben, aber andererseits ebenso gut auch als Touchscreen für Fingerberührung benutzbar sein. Damit, so Wacom, sollen elektronische Geräte noch einfacher und angenehmer zu bedienen sein. Gleichzeitig soll diese neue Technologie wenig Energie verbrauchen und so nahezu überall als Touchscreen einsetzbar sein.
Gegenüber der bisherigen Touchscreen-Technologie soll RRFC nicht nur weniger Energie verbrauchen und günstig in der Herstellung sein, sondern auch deutlich präziser und sensibler arbeiten. Damit bietet sich diese Technologie in hohem Maße für stiftbediente Computer an, die so wesentlich angenehmer zu bedienen sein sollen. Ebenso wären auch Info-Terminals ein perfektes Einsatzgebiet.
Wir dürfen also gespannt sein, wo wir demnächst Wacoms neueste Entwicklung wiederfinden werden, denn natürlich ist diese Technologie vor allem auch für den Einsatz als so genanntes OEM-Produkt in den Geräten anderer Hersteller gedacht.




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