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DĂĽnnes Eis und angeschossene Knie

Heute möchte ich an Ihr Mitgefühl appellieren. Direkt unter uns leben Menschen, die ein schweres Los tragen müssen und doch versuchen, das Beste daraus zu machen. Und so verstecken sie ihr schweres Leid hinter oft schlecht sitzenden Anzügen und einem eben so schlecht sitzenden Lächeln. Dabei können sie nichts dafür – wirklich nicht.

Der bekannte Forscher Aller Richtingen von der Foxhole University in Meiningen, Nordholland, erklärte, es sei vielmehr ein bislang unbekanntes Gen, das dafür sorge, dass man, wenn man eine bestimmte Stufe auf der Leiter erreicht hat, sei es nun in Ämtern oder Parlamenten, schlicht die Orientierung verliert. Nur so könne erklärt werden, betont Aller Richtingen, warum einige dieser Träger von Amt und Würden nicht mehr aus ihrem Büro herausfinden und so eine langfristige Schädigung der Fernsicht auf die Außenwelt davontragen. Diese Veränderungen werden von dem Forscher als Adopted Open Eye Reality Response Maximum Loss Syndrome (AERMLS) bezeichnet. Vielfach würden die fatalen Auswirkungen dieses Gens von der Bevölkerung kaum wahrgenommen, weil sich die Betroffenen instinktiv abschirmen und versuchen, unter sich zu bleiben – was wiederum die Symptome verschlimmert. Ab und an werden aber Ausfälle auch für den unbeteiligten Beobachter sichtbar, etwa, wenn moderne Kommunikationsmittel wie das Internet ins Spiel kommen.

Die AERMLS-Betroffenen, kurz auch Aermlis, weisen ein hohes Potenzial unbestimmter Ängste vor offener Information auf, sind aber durch ihre Einschränkungen vielfach kaum in der Lage, mit diesen Medien umzugehen. In diesem Spannungsfeld neigen Aermlis zu einem bisweilen skurril erscheinenden Aktionismus, der auf spätere Folgen keine Rücksicht nimmt. In ihrer stärksten Ausprägung ähnelt AERMLS hier der klassischen Zwangshandlung. Sieht der Aermli eine in seinen Augen unkontrollierbare Kommunikationsplattform, beginnt er, in seinem Büro umherzuirren und muss schließlich aktiv werden.

Besonders tragisch ist dabei, dass die besonders schweren Fälle, die der Öffentlichkeit bekannt werden, häufig als Zensurbestrebungen, Dummheit oder Inkompetenz verstanden werden – dabei sind es nur Aermlis, die nun einmal nicht anders können.

Als Belege fĂĽr seine Theorie fĂĽhrt Aller Richtingen zwei aktuelle Beispiele an. So wurde im Online-Magazin Heise Online www.heise.de/newsticker/BND-Mitarbeiter-haben-angeblich-Wikipedia-Eintraege-geaendert–/meldung/118874 gemeldet, BND-Mitarbeiter hätten angeblich versucht, Wikipedia-Einträge zu verändern.

Für Aller Richtingen ein klarer Fall eines Aermli-Anfalls: „Die Symptome sind klassisch. Ein unkontrollierbar erscheinendes Medium, Wikipedia, das unbedingt gebändigt werden muss. Typisch dabei, dass auf Folgen, wie IP-Nummern, die, der Meldung zufolge, dem Bundesnachrichtendienst zugeordnet werden konnten, keine Rücksicht genommen wurde.“

Heise Online berichtet, es sei auf der Whistleblower-Seite Wikileaks ein PDF-Dokument mit IP-Nummern-Bereichen aufgetaucht, die angeblich vom Bundesnachrichtendienst verwendet werden. Belegt werden kann diese ungeprĂĽfte und anonyme Information nicht, doch Aller Richtingen sieht sich bestätigt: „Die AERML-Kranken suchen instinktiv Schutz und bilden enge Gemeinschaften, die schon fast die Form von GeheimbĂĽnden annehmen können. Da wirkt natĂĽrlich eine öffentlich zugängliche Information, Auslandsniederlassungen des Goethe-Instituts dienten als “inoffizielle Residenturen” des BND wie ein Trigger – unabhängig von ihrem tatsächlichen Wahrheitsgehalt. Auch die etwas schlichte Veränderung dieses Eintrages in sein Gegenteil, wobei die Veränderung auch noch nachvollziehbar protokolliert wird, ist ein geradezu typisches Aermli-Verhalten.“

Auch Heise Online bestätigt in dem Artikel, dass der BND als Auslandsnachrichtendienst der Bundesrepublik Deutschland zur Gewinnung von Erkenntnissen mit verschleierten Identitäten und Absichten agieren darf. „Da die genauen Aktivitäten des aus der Organisation Gehlen entstandenen Dienstes der Geheimhaltung unterliegen, ist über ihn wenig Gesichertes bekannt.“

Richtingens zweites Beispiel ist aktuelleren Datums, allerdings ist hier noch nicht hundertprozentig klar, ob es sich hier ebenfalls um einen AERMLS-Fall handelt, wenn auch vieles dafĂĽr spricht:

Am 14.11. lies der Bundestagsabgeordnete Lutz Heilmann http://de.wikipedia.org/wiki/Lutz_Heilmann über eine Einstweilige Verfügung das Portal www.wikipedia.de abschalten, da in einem Beitrag über ihn auf de.wikipedia.org angeblich falsche und ehrabschneidende Tatsachenbehauptungen über ihn erfolgt sein sollen. Die Sperrung, die nach einer Änderung des Artikels wieder aufgehoben wurde, wird von Aller Richtingen als klassisches Beispiel angeführt: „Eine Überreaktion, die in ihrer Durchführung nicht nur völlig sinnlos war, sondern auch keinerlei Rücksicht vor den Folgen für seine Partei genommen hat. Eigentlich ein echter Klassiker. Tragisch dabei ist, dass Herr Heilmann noch recht jung ist – eine solche Fehleinschätzung der modernen Informationslandschaft ist sonst nur bei wesentlich älteren Aermlis anzutreffen. Daher gibt es auch noch Zweifel, ob es sich bei ihm um einen AERMLS-Fall handelt.“

Der Ablauf des Falles Heilmann gegen Wikipedia weist jedenfalls einige typische Merkmale auf. So etwa die Sperrung des Suchportals Wikipedia.de, auf der jedoch keine Artikel zu finden sind. Diese werden auf den Servern der wikipedia.org gespeichert und waren auch dort abrufbar. Entsprechend erreichte die – rechtlich einwandfreie – Sperrung das völlige Gegenteil. Der bisher weitgehend unbekannte Herr Heilmann wurde zur öffentlichen, wenn auch nicht beliebten Person.

Auch der Parforceritt, der an seiner Partei vorbei geführt wurde, war typisch. Diese zeigte sich entsprechend konsterniert – die Pressesprecherin der Partei Die Linken erklärte in einer E-Mail an die Redaktion, dass die Aktion von Herrn Heilmann „weder mit der Fraktion noch mit dem Parteivorstand abgesprochen oder abgestimmt“ war und man von dem Vorgang selbst überrascht worden sei.

Hier wird deutlich, wie ein berechtigtes Interesse, nämlich die Wahrung der Persönlichkeitsrechte, durch eine Einschränkung der Wahrnehmung, wie sie beispielsweise bei AERMLS auftritt, zu einer fatalen, schon zensierenden Tendenz werden kann. „Ob AERMLS in der letzten Erkrankungsstufe zu Demokratiefeindlichkeit wird, kann ich noch nicht sagen“, erläutert Aller Richtingen. „Ein Blick auf historische politische Persönlichkeiten lässt jedoch vermuten, dass es in diese Richtung geht“.

Als Heilungschance sieht Aller Richtingen derzeit nur den Weg, den auch Lutz Heilmann gegangen ist: den schmerzhaften und deutlichen Schuss ins Knie. Erst die komplette Umkehrung des gewĂĽnschten Ziels kann davor bewahren, dass der Aermli weiter in diese maĂźlosen Kontrolltendenzen abrutscht.

Ein erster Schritt ist getan, denn Herrn Heilmanns Partei bestätigt: „Für DIE LINKE sind Meinungsfreiheit und ein partizipatives Internet ebenso unverzichtbar für eine moderne demokratische Gesellschaft, wie es selbstverständlich ist, Persönlichkeitsrechte zu achten. Lutz Heilmanns Versuch einer Konfliktlösung war ein Irrweg.“

„Herr Heilmann hätte ja durchaus tun können, was er neben der Wikipediasperrung, auch getan hat – gegen die Behauptungen und Verursacher juristisch vorgehen“, ergänzt Aller Richtingen. „Überzogene Reaktionen wie die, die wir hier erlebt haben, können, sollten sie einmal manifestiert werden, viel weiter reichende Folgen haben – Folgen, vor denen wiederum die Bevölkerung geschützt werden muss. Zur Genesung hilft dem Aermli nur die politische Isolation – auch, damit nicht andere durch sein Verhalten diskreditiert werden.“

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3,2 Milliarden Dollar Verlust durch Phishing

Banker Trojaner, Keylogger und heimtückische Phishing-Methoden: Wie Panda Security vor Kurzem berichtete, sind 30 % aller neuen Bedrohungen speziell auf den Identitätsdiebstahl ausgerichtet. Gartner zufolge verzeichneten allein die USA im vergangenen Jahr 3,2 Milliarden Dollar Verlust durch Phishing-Angriffe. Im Hinblick auf die drastisch gestiegenen Angriffe im zweiten Halbjahr befürchten Experten diesem Jahr erheblich schwerwiegendere Ausmaße.

Vom zweiten zum dritten Quartal dieses Jahres stellte Panda einen Malware-Anstieg von fast 70% fest, führend war dabei die Kategorie der profitabelsten Exemplare, nämlich die Trojaner. Dazu trugen maßgeblich die starken Einbrüche des Finanzmarktes bei.

Laut Panda zeigte die Malware-Entwicklung bei fallenden Börsenkursen überproportionale Zuwachsraten. Weil man die Menschen in Krisenzeiten generell schneller verunsichern kann, wurden abverlangte Daten leichtsinnig veröffentlicht, um weitere Krisen abzuwehren. So waren fast alle der in dieser Zeit programmierten Malware-Exemplare speziell für den Datendiebstahl konzipiert. (tok)

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Abstand von Diagramm-Gitternetzlininen verändern

Ein Tipp aus dem kostenlosen Newsletter excel Daily

Gitternetzlinien sind in excel ein wichtiges Hilfsmittel, um Ihre Diagramme lesbar zu gestalten.

Falls Ihnen der Abstand der Gitternetzlinien untereinander nicht gefällt, können Sie ihn über einen kleinen Trick nach Wunsch verändern. Die Hauptgitternetzlinien werden immer im Abstand der Haupt intervalle der jeweiligen Achse gezeichnet, die Hilfsgitternetzlinien richten sich nach dem Abstand der Hilfsintervalle.

Sie brauchen also nur die Skalierung der jeweiligen Achse zu ändern, um den Abstand der Gitternetzlinien in dem Diagramm festzulegen:

  • Klicken Sie dazu die gewĂĽnschte Achse an.
  • Aktivieren Sie dazu bei markierter Achse die Funktion “Format – Markierte Achse”
  • Nehmen Sie im Register “Skalierung” die gewĂĽnschten Ă„nderungen vor.

Entdecken Sie täglich die Möglichkeiten von excel! Ob Formeln, Tabellen, Diagramme oder VBA. excel Daily liefert Tipps und Tricks zu den wichtigsten Fragen rund um excel. Fordern Sie jetzt die kostenlosen excel Daily Tipps und News per E-Mail an.

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PC-Nutzer laufen Gefahr, digitale Dateien auf ihren Computern zu verlieren

Webroot, Anbieter von Sicherheitslösungen, hat seine Studie “State of Internet Security: Protecting Your Digital Life” veröffentlicht. Die Studie zeigt, dass PC-Benutzer groĂźe Mengen persönlicher, beruflicher und finanzbezogener Daten auf ihren PCs speichern und dass im letzten Jahr 46 Mio. Anwender ihre wertvollen Daten teilweise oder sogar ganz verloren haben, weil sie ihren Computer nicht vor den Folgen von Hardwarefehlern, korrupter Software und menschlichem Versagen geschĂĽtzt hatten.

“Unseren Untersuchungen zufolge haben letztes Jahr in jeder Minute fast 90 Menschen persönliche Daten verloren”, sagte Paul Lipman, Senior Vice President and General Manager des Desktop-Geschäftsbereichs bei Webroot. “PC-Sicherheit konzentriert sich traditionellerweise auf den Schutz des Computers und nicht auf den Schutz der darauf gespeicherten Daten. Doch genau diese wertvollen privaten Dateien lassen sich bei Verlust nicht ersetzen.”

“Die Durchschnittszahl der gespeicherten Digitalfotos entspricht ungefähr einem aufgenommenen Bild pro Tag ĂĽber einen Zeitraum von fĂĽnf Jahren. Das sind viele persönliche Erinnerungen, die unwiederbringlich verloren sein können, falls diese Dateien plötzlich vernichtet werden”, so Lipman weiter. “GleichermaĂźen besorgniserregend war allerdings die Feststellung, dass mehr als die Hälfte der von uns befragten Benutzer Finanzinformationen auf ihren PCs speichern und viele davon keinerlei Vorkehrungen zur Datenwiedergewinnung getroffen haben.”

Zwar schützen 98 Prozent der befragten PC-Benutzer ihren Computer mit einer Antiviren-Lösung, und 95 Prozent verwenden eine Firewall, doch nur wenige haben Sicherheitsmaßnahmen für ihre Daten getroffen. Nur 18 Prozent führen derzeit regelmäßig Daten-Backups durch, und fast ein Fünftel der Befragten haben überhaupt noch nie Backups für ihre persönlichen Dateien erstellt.

Tipps zum Schutz wertvoller Dateien

Um die Sicherheit Ihrer wertvoller Daten zu gewährleisten, empfiehlt Webroot folgende Maßnahmen:

  1. Installieren Sie Sicherheitssoftware. Viren und andere Online-Bedrohungen können ihre Dateien korrumpieren und Systemschäden oder -versagen verursachen. Sorgen Sie dafür, dass Sie über aktuellen Spyware-, Viren- und Firewallschutz verfügen.
  2. FĂĽhren Sie automatische Online-Backups durch. Untersuchungen zeigen, dass die meisten Benutzer trotz bester Absichten vergessen, ihre Daten regelmäßig zu sichern. Verwenden Sie ein Online-Backup-Programm, das eine “Set it and forget it”-Lösung bietet und ihre Dateien täglich automatisch sichert.
  3. Gratis ist nicht besser. Verlassen Sie sich nicht auf Websites, die ihre digitalen Fotos kostenlos archivieren. Einige davon löschen die Bilder, wenn Sie nicht innerhalb eines festgelegten Zeitraums auf Ihr Konto zugreifen.
  4. Führen Sie Backups für Ihre Laptops und sonstigen Mobilgeräte durch. Viele Benutzer sichern zwar die Daten auf ihrem meistgenutzten Computer, vergessen aber ihre Laptops und sonstigen mobilen Geräte. Dabei ist das Risiko von Verlust und Diebstahl bei solchen Geräten höher - denken Sie also speziell an deren Sicherung.
  5. Vermeiden Sie Verhaltensweisen, die Daten gefährden. Öffnen Sie keine Mail-Anhänge von unbekannten Absendern, besuchen Sie keine fragwürdigen Websites und laden Sie Software nur von Websites herunter, denen Sie vertrauen.

Die vollständige Studie “State of Internet Security: Protecting Your Digital Life” gibt es hier. (tok)

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Die Jammermentalität

Ich bin ein begeisterter Leser von Webseiten, wo man auch Kommentare hinterlassen kann. Das ist in vielen Fällen sehr hilfreich, speziell dann, wenn es um Meldungen zu neuen Produkten geht.

In der letzten Zeit stößt mir das Lesen solcher Beiträge jedoch immer häufiger auf. Der Grund ist dabei weniger die teilweise merkwĂĽrdige Auslegung der Rechtschreibregeln durch einige Zeitgenossen – daran habe ich mich mittlerweile gewöhnt und wundere mich nur noch, warum wohl Menschen ĂĽber Profisoftware im mehrere-hundert-Euro-Bereich diskutieren oder ihren Senf zu neuesten Hardwareprodukten geben, die sie sich, gemessen am Eindruck, den sie hinterlassen, vermutlich nie werden leisten können. Vermutlich alles Lotto-Gewinner ….

Nein, was mich in den letzten Monaten nervt, ist die anscheinend im Netz weit verbreitete Jammermentalität, die sich, zusammen mit einem heftigen Anspruchsdenken, in solchen Foren manifestiert.

Da wird beispielsweise berichtet, eine Softwarefirma habe eine Testversion eines Produktes bereitgestellt. Will man alle aktuellen Programme 30 Tage lang kostenlos nutzen, muss man allerdings fĂĽr immerhin 10 Euro eine DVD anfordern.

Nun raten Sie, was als Kommentar erscheint. Es wird natürlich als erstes festgestellt, dass es doch eine Frechheit ist, dass nicht die gesamte DVD zum Download bereitsteht. Kein Gedanke, dass man schlicht zur Kenntnis nimmt, dass das Unternehmen mit seiner Software anstellen kann, was es möchte und eine DVD zu versenden im Hinblick auf die Bandbreite durchaus sinnvoller sein kann.

Oder es wird gemeldet, ein Hersteller habe ein altes Gerätemodell wie geplant und üblich aus dem Handel genommen. Was für eine Unverschämtheit – das Unternehmen folgt einfach seiner Produktplanung. Und dann bietet es wieder nicht genau das Gerät an, das ich haben möchte – warum fragen die mich nicht endlich, bevor sie etwas entwickeln? Und überhaupt – das ist doch alles viel zu teuer. Und mit der Einstellung wird es das Unternehmen nicht mehr lange machen – das sage ich schon seit Jahren.

Die Diskussion ist munter und nimmt Fahrt auf, nur dass es nicht um den Inhalt der Meldung geht, sonder um jede Form persönlicher Frustration.

Eine kostenlose Software wird veröffentlicht, eine nette Sache, nicht wahr? Aber warum ist kein Handbuch dabei? Und warum kann ich die Oberfläche nicht auch grün darstellen? Und warum kommt der Entwickler nicht zu mir und küsst mir die Füße?

Eine Firma versieht Ihre teure Software, mit der sie ihr Geld verdient und die Mitarbeiter bezahlt, mit einem Kopierschutz, nachdem das Programm weltweit jahrelang gestohlen wurde. Eine bodenlose Frechheit – ich darf das Programm nicht mehr illegal an alle Freunde und Verwandte weiterverschenken? Wie, ich soll für etwas, das ich benutze, auch noch bezahlen? Ich arbeite doch auch umsonst in meiner Firma.

In einem Artikel wird ein Produkt genannt und ein Herstellername. So eine Schweinerei, da ist kein Link dabei. Nun soll ich doch tatsächlich selbst nach etwas googeln, das mich interessiert? Womöglich eigenhändig den Produktnamen in das Suchfeld kopieren? Wie unerhört – und das auch noch, wo ich für die journalistische Leistung nichts bezahle.

Wenn Sie glauben, dass das ein Einzelfall ist, schauen Sie sich einmal im Web um. Da werden lustig bar jeder Sachkenntnis Vorurteile kolportiert, Behauptungen aufgestellt und weit am Thema vorbei Befindlichkeiten verkĂĽndet.

Nun ist es mit dem Internet ja so, dass jeder, der möchte, seine Meinung verkünden darf und das ist auch gut so. Aber steht eigentlich auch irgendwo, dass es sich dabei nur um Jammern und Meckern handeln muss?

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Musik leicht finden

Unser Leser Martin K. hat etwas im Kopf. In diesem Falle handelt es sich um eine Melodie, von der er nicht weiß, aus welchem Stück welches Komponisten sie stammt. Und wir müssen Herrn K. recht geben – so etwas kann ganz schon quälen.

Daher sucht Herr K. nach einer Datenbank, von der man nach Eingabe von Melodiefetzen aus einem Musikstück die Information bekommt, aus welchem Stück es stammt? Natürlich darf es dabei nicht darauf ankommen, ob die Tonart übereinstimmt und auch bei den Tonlängen sollte die Suchmaschine tolerant sein.

Bei unseren Recherchen haben wir festgestellt, dass es so etwas tatsächlich gibt – sogar schon seit einer ganzen Weile. Das Fraunhofer Institut für Digitale Medientechnologie hat bereits vor einigen Jahren eine Software entwickelt, die ein gesungenes oder gesummtes Musikstück erkennen kann.

Derzeit gibt es einige Musikdienste, die auf Gesungenes oder Gesummtes in verschiedener Form reagieren, etwa Query by Humming, wo man tatsächlich ins Mikrofon des PCs singen kann oder den englischsprachigen Anbieter Shazam, wo die Musik per Mobiltelefon übertragen wird. Dann wären da auch noch Tunatic, das als kleine Applikation auf den Rechner geladen wird und Midomi, ebenfalls ein „Singdienst“, zu nennen. (tok)

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ZIP-Dateien direkt mit Windows erstellen

Ein Tipp aus dem kostenlosen Newsletter PC-Wissen fĂĽr Senioren

Sie haben mehrere Word-Texte erstellt, die Sie einem Freund per E-Mail zusenden möchten? Leider sind die Word-Texte recht umfangreich, sodass Sie diese gerne „verkleinern“ würden. Packen Sie die Word-Texte deshalb in einen ZIP-komprimierten Ordner (= „ZIP-Datei“) und senden Sie Ihrem Freund dann den ZIP-komprimierten Ordner. Denn im ZIP-komprimierten Ordner werden die Word-Text in aller Regel auf einen Bruchteil ihrer Größe „zusammengedrückt“. Und die kleinere E-Mail-Anlage beschleunigt spürbar den Versand und Empfang der E-Mail.

Und das Beste: Sie brauchen kein Zusatz-Programm zu kaufen und zu installieren. Denn Windows Vista und Windows XP beherrschen diese Aufgabe von Haus aus. So einfach können Sie eine oder mehrere Dateien in einen ZIP-komprimierten Ordner packen:

Schritt 1

Ă–ffnen Sie den Windows-Explorer und wechseln Sie in den Ordner, in dem sich Ihre zu packenden Word-Texte befinden. Im Beispiel ist dies der vertraute Ordner Dokumente (Windows Vista) bzw. Eigene Dateien (Windows XP).

Schritt 2

Klicken Sie in dem Ordner die erste Datei (= Word-Text), die Sie in einen ZIP-komprimierten Ordner packen möchten, mit der linken Maustaste an. Daraufhin wird die Datei markiert (= farbig hinterlegt).

Schritt 3

Um weitere Dateien zu markieren, müssen Sie jetzt auf Ihrer Tastatur die [Strg]-Taste drücken und gedrückt halten. Bei gedrückter [Strg]-Taste klicken Sie nun mit der linken Maustaste die nächste Datei an, die Sie zu dem ZIP-komprimierten Ordner hinzufügen möchten.

Schritt 4

Wiederholen Sie den dritten Schritt solange, bis Sie alle Dateien markiert haben. Sie haben versehentlich eine falsche Datei markiert? Kein Problem, halten Sie nur weiterhin die [Strg]-Taste gedrückt. Um eine markierte Datei zu „entmarkieren“, müssen Sie diese einfach bei gedrückter [Strg]-Taste erneut mit der linken Maustaste anklicken.

Schritt 5

Sind alle Dateien markiert? Dann lassen Sie jetzt die [Strg]-Taste los. Klicken Sie nun mit der rechten Maustaste auf eine der markierten Dateien. Daraufhin öffnet sich ein Kontextmenü, in dem Sie zuerst mit der linken Maustaste auf den Befehl Senden an und dann auf den Befehl ZIP-komprimierten Ordner klicken.

Schritt 6

Daraufhin erzeugt der Windows-Explorer sofort einen ZIP-komprimierten Ordner, in den alle markierten Dateien hineingepackt werden. Als Dateiname des ZIP-komprimierten Ordners wählt der Windows-Explorer den Namen, den Sie beim Aufruf des Kontextmenüs mit der rechten Maustaste angeklickt haben.

Der ZIP-komprimierte Ordner ist jetzt fertig und kann beispielsweise per E-Mail versandt werden. Um den Inhalt des ZIP-komprimierten Ordners anzuzeigen, können Sie auf die Datei mit der linken Maustaste doppelklicken. Daraufhin öffnet sich ein eigenes Fenster, in dem der Inhalt des ZIP-komprimierten Ordners aufgeführt wird.

PC-Wissen für Senioren vermittelt Basiswissen und zeigt praxisnah, wie man Schritt für Schritt die Funktionsweise des Computers erlernen und ganz leicht anwenden kann. Mit diesem Newsletter erhalten Sie wöchentlich kostenlos Einblick in das Computerwissen.

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Das Handy als Festnetzersatz kann sich lohnen

Auf dem Handy festnetzgünstig erreichbar sein - diese Möglichkeit bieten außer E-Plus inzwischen alle Netzbetreiber an. Die Nutzer sind in einem festgelegten Bereich auf dem Handy unter einer Festnetznummer erreichbar und können dort zu festnetzähnlichen Preisen telefonieren.

“Der Verzicht auf einen Festnetzanschluss zugunsten eines Mobilfunktarifs mit Festnetznummer lohnt sich vor allem fĂĽr jene Nutzer, die hauptsächlich gĂĽnstig erreichbar sein wollen und selbst wenig telefonieren”, sagt Bettina Seute vom Onlinemagazin www.teltarif.de.

Anders sieht es aus, wenn zusätzlich der Internetzugang über eine solche mobile Lösung abgedeckt werden soll. Insbesondere Vielnutzer sind hier - trotz Datenflatrate - von einer starken Geschwindigkeitsreduzierung ab einem bestimmten verbrauchten Volumen betroffen. Hinzu kommen Bandbreitenschwankungen, die abhängig vom Standort sind oder durch eine unterschiedlich intensive Auslastung des Mobilfunknetzes entstehen.

Einen günstigen Tarif mit Festnetznummer zum Telefonieren gibt es etwa bei o2 ab einer Grundgebühr von 2,50 Euro im Monat. Gespräche ins deutsche Festnetz kosten mit 3 Cent pro Minute nicht mehr als aus dem Festnetz der Telekom. Auch die Angebote von T-Mobile und Vodafone liegen unter dem günstigsten Analoganschluss der Deutschen Telekom mit 16,37 Euro pro Monat.

“FĂĽr Festnetz-Vieltelefonierer kann sich auch die Kombination aus Mobilfunktarif inklusive Festnetznummer und Festnetzflatrate anstelle eines herkömmlichen Telefonanschlusses lohnen”, so Seute. GegenĂĽber dem gĂĽnstigsten Pauschaltarif der Telekom lassen sich damit bis zu 20 Euro monatlich sparen. Wer hingegen häufiger Sonderrufnummern nutzt, ins Ausland oder in die Mobilfunknetze telefoniert, sollte die Minutenpreise genau vergleichen. Diese Ziele sind aus dem Mobilfunk teilweise erheblich teurer zu erreichen und die Nutzung von Call by Call zur Preissenkung ist nicht möglich.

Das Fazit von Bettina Seute lautet: “Im Bereich der Telefonie können die Mobilfunkangebote mit Festnetznummer preislich in vielen Fällen mit den Tarifen der Festnetzanbieter mithalten. Trotzdem sollten Verbraucher vor der Tarifwahl ihr Telefonierverhalten einschätzen und verschiedene Tarife vergleichen.” Dabei ist nicht nur die GrundgebĂĽhr wichtig, sondern auch die Minutenpreise fĂĽr Ziele, die besonders oft angerufen werden oder der Wunsch nach einem Internetzugang. (tok)

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Die Computerwissen Highlights KW 46

Angefangen hat sie ja nett, diese 46. Woche. Da gab es zunächst eine recht interessante Untersuchung des Arbeitskreises Suchmaschinen-Marketing im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. zum Nutzerverhalten auf Google-Suchergebnisseiten, die in ihrem Kern zu dem Ergebnis kam, dass sich die Aufmerksamkeit nach wie vor auf den oberen Bereich der Seite konzentriert und Anzeigen eine hohe Relevanz für die Kaufentscheidung haben.

Dazu wurde das Blickverhalten von Googlenutzern mittels eines kontaktlosen Eyetrackers analysiert. Mit ihm konnte verfolgt werden, wohin sich die Augen der Nutzer auf den Ergebnisseiten von Suchmaschinen wenden. Es wurde festgestellt, dass sich die Aufmerksamkeit auf die obere, linke Ecke der Suchergebnisseite konzentriert und dabei eine F-förmige Verteilung aufweist. Die Betrachtungsdauer der Seite und auch die Bereitschaft zum Klick nehmen von oben nach unten ab. Nutzer orientieren sich zunächst durchgehend an den ersten drei Ergebnissen, alle anderen Elemente werden erst später betrachtet.

Ebenfalls in dieser Woche suchte unser Leser Rainer M. Hilfe beim Versand von E-Mails mit kyrillischen Buchstaben, die er zwar schreiben, sein Gegenüber aber nicht lesen kann. Das liegt nun nicht in einem mangelnden Sprachverständnis begründet, sondern in der Art und Weise, wie unser PC bzw. der Mailserver mit der verschickten E-Mail umgeht. Der Trick zur lesbaren E-Mail mit fremdem Zeichensatz liegt darin, sowohl dem Mail-Programm als auch dem Webbrowser die neue Sprache „schmackhaft“ zu machen, indem der passende Zeichensatz eingestellt wird – im Falle von Kyrillisch beispielsweise Windows-1251. Im Idealfall, wenn man es denn weiß, nutzt man hier die Kodierung, die auch der Empfänger verwendet.

Danach wurde diese Woche immer merkwürdiger. Erst gab es eine seltsame Falschmeldung über den 25. Geburtstag des Computervirus, die gezeigt hat, wie viele Kollegen eine schlecht recherchierte dpa-Meldung übernommen haben – denn der erste Computervirus mit dem sinnigen Namen „Elk Cloner“ stammt bereits aus dem Jahr 1982 und auch die in den Berichten so gern mit dem ersten Virus verwechselte Erfindung der Bezeichnung „Computervirus“ in Fred Cohens Doktorarbeit stammt bereits aus dem Jahr 1984.

Danach bestätigten uns die Verbraucherzentralen, dass sich beim Frustrationsgrad der DSL-Anschlussbenutzer nicht viel geändert hat. Noch immer lassen bei DSL-Anschlüssen Service und Qualität der Telekommunikationsanbieter zu wünschen übrig – so das Fazit einer aktuellen Online-Umfrage der Verbraucherzentralen, an der sich fast 15.000 Verbraucher beteiligt haben.

48 Prozent der Umfrage-Teilnehmer gaben an, dass ihnen eine höhere Übertragungsgeschwindigkeit in Aussicht gestellt wurde, als tatsächlich am Ende realisiert wurde.

Als große Ärgernisse bezeichneten die Kunden auch die langen Wartezeiten, die Wechselwillige hinnehmen müssen und den Kundendienst der Anbieter. Bemängelt wurden vor allem die schlechte telefonische Erreichbarkeit des Kundendienstes und die oft fehlende Kompetenz der Servicemitarbeiter.

Angesichts dieser fĂĽr die Kunden und die Branche unbefriedigenden Ergebnisse fordern der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und die Verbraucherzentralen die Anbieter von Breitband-InternetanschlĂĽssen auf, Werbung wahrhaftig zu gestalten und den Kundenservice zu professionalisieren.

Den Negativrekord in dieser Woche erzielten dann jene 375 Abgeordneten des Deutschen Bundestages, die dem BKA-Gesetz, einer Art Freifahrtschein in Richtung eines elektronischen Guantanamo, zugestimmt haben. 375 Menschen, offenbar gern ein „deutsches FBI“ – oder wie immer man eine solche Polizeiinstitution nennen möchte – haben möchten, die dann gleich auch noch die Befugnis hat, Computer online zu durchsuchen und Wohnungen heimlich per Kamera auszuspionieren.

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble bezeichnete das Gesetz, so Spiegel Online, als notwendig zur Verteidigung der Freiheitsrechte in Deutschland und mahnte Kritiker, ihre “Diffamierungskampagne” einzustellen.

Spiegel Online berichtete, Schleswig-Holsteins Datenschutzbeauftragter Thilo Weichert habe erklärt, das Gesetz belebe alte Ängste vor der Gestapo. Nun ermögliche der Bundestag, dass eine zentrale Polizeibehörde umfassende geheimdienstliche Befugnisse bekomme. Diese Befugnisse seien ein Selbstbedienungskatalog für das BKA. Außerdem werde das Berufsgeheimnis von Ärzten, Journalisten und Rechtsanwälten ausgehöhlt.

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Meine LieblingsbĂĽcher

Auch in Zeiten der umfassenden Computernutzung sind unsere Büros längst nicht papierlos und ein gutes Buch zu einem bestimmten Thema oder einer speziellen Software ist nach wie vor eine hilfreiche Ergänzung.

In der heutigen Ausgabe stelle ich Ihnen einige Bücher vor, die ich zu meinen Lieblingsbüchern zum Thema  Computer bzw., meiner besonderen Vorliebe für Fotografie folgend, zum Thema digitale Bildbearbeitung zähle. Falls Ihnen der eine oder andere Artikel bekannt vorkommt: Einige der Bücher wurden auch schon einmal auf digitalkamera.de und in Photoshop-Secrets vorgestellt.

Tipp: Einzigartiges Expertenwissen zum Thema digitale Bildbearbeitung und digitale Fotografie, dass Sie in dieser Form nirgendwo sonst finden! HIER!

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